Details zur Veranstaltung

Elektronische Kunst

Fr 26.04.2019 20:30 Cosmic Playgrounds

Es gibt noch Tickets an der Abendkasse!

für experimentelle, elektronische Musik

Eintrittspreise:

18,00 €

15,00 €

Ermäßigung (Schüler/Studenten) 3,00 €, wird an der Abendkasse ausgezahlt.
Bitte gültigen Ausweis mitbringen.


 

 

Unter dem Titel Cosmic Playgrounds soll am 26. April 2019 im Kulturzentrum Dieselstrasse, in Kooperation mit dem PODIUM Festival, erstmalig eine Veranstaltung stattfinden, die sich ausgiebig elektronischer Kunst und Musik widmet. Über einen Abend werden KünstlerInnen eingeladen, die sich auf innovative und experimentelle Art und Weise ihrem Metier annähern. Neben den erfolgreichen und populären elektronischen Clubveranstaltungen gibt es Nischen, die zwar weniger tanzbar aber nicht minder interessant sind. Cosmic Playgrounds, ein grenzenloser Spielplatz des Experimentierens, soll diesen einen Raum geben, um zu improvisieren und sich zu präsentieren.

Zum Einsatz kommen klassische Instrumente und elektronische Geräte zur Klangerzeugung und Modellierung, wie analoge, modulare Synthesizer. Die Klangerzeugung reicht bis hin zum (neuen) Nischentrend, dem Live-Coding, bei dem weder Instrumente noch Drehregler zur Verfügung stehen, sondern allein die Computertastatur der maßgebliche Klangbeeinflusser wird. Der live geschriebene Code gibt dem Computer Anweisungen, dessen Soundkarte die digitalen Signale bearbeitet.

Den „Spielmöglichkeiten“ sind keine Grenzen gesetzt: Von Mechanik über Elektronik, von analog bis digital - alles was der „Kosmos“ zu bieten hat, darf zum Einsatz kommen. Unterstützende Visuals und Lichtinstallationen erweitern das Erlebnis und runden den Gesamteindruck ab.

Die Zusammenarbeit mit dem PODIUM Festival ist in diesem Zusammenhang nur konsequent. Dieses hat sich, vom Bereich der klassischen Musik kommend, nie Grenzen in Kontextualisierung und kreativem Schaffen gesetzt. Vor allem die Schnittstelle des elektronischen Bereichs und der vermeintlich „angegrauten“ Klassik ist ein lebendiger Kontrast, der ideal zum Gesamtkonzept des Abends passt.


Line-Up:

Benoît & the Mandelbrots

Benoît and the Mandelbrots verstehen den Laptop als ihr Instrument und widmen sich dem Live-Coding, dem Programmieren in Echtzeit. Sie nutzen die Programmiersprache als auf den ersten Blick unintuitives, doch gleichzeitig ausdrucksstarkes Interface zwischen Mensch und Maschine um mit ihr Klang und Musik zu formen. Klangliche Konzepte und Strukturen werden hierbei live als Quelltext formuliert und vom Computer interpretiert. Mit der Flexibilität des Live-Codings werden die Klänge passend für die jeweilige Aufführung und das jeweilige Publikum erzeugt.

Da jede Aufführungssituation einzigartig ist und das Improvisieren die grundlegende Arbeitsweise der Gruppe ist, führt die Band keine Stücke im klassischen Sinne auf. Die musikalischen Ergebnisse reichen hierbei von Electronica und Ambient zu Experimental, Noise, Drones and Avantgarde, je nach Anlass, Publikum, Aufführungsort und Ablauf der kollektiven Improvisation.

Seit 2009 absolvierte die Band mehr als 90 Konzerte in Deutschland und dem europäischen Umland gegeben. Beim Prix Ars Electronica 2012 erhielten sie eine Honorary Mention in der Kategorie Digital Musics & Sound Art. Im April 2016 erschien ihre erste Veröffentlichung als Doppel-Vinyl und Extended Digital Download auf dem Karlsruher Label Syff.

www.the-mandelbrots.de

 

Graham Dunning

Graham Dunning [b. 1981] is self-taught as an artist and musician having studied neither discipline academically. His live work explores sound as texture, timbre and something tactile, drawing on bedroom production, tinkering and recycling found objects. He also creates visual work, video and installations drawing on these themes.

Much of the work evolves through experimentation with different processes: considering the methods by which sounds become music; process as a continuum encompassing both improvisational and procedural methods; and testing analogous processes across different media.

Graham has performed solo and in ensembles across the UK, Europe and Canada, and exhibited in the UK, Europe, New Zealand and USA. He teaches Experimental Sound Art at the Mary Ward Centre in London and also gives various independent workshops. He has released through Entr’acte, Seagrave, Tombed Visions and more.

https://grahamdunning.com

 

PTT (Piano Tuba Techno)

“Once you free your mind about a concept of harmony and music being correct you can do whatever you like!”

PianoTubaTechno lösen die Grenzen zwischen akustischen Instrumenten und Elektronik auf. Aus den klassischen Instrumenten entwickeln sie treibende minimal Grooves, improvisierte Lines und floydische Soundscapes, die zum Tanzen verführen. Zwischen acoustic Techno und klassischer Sonate, elektronischer Rekomposition und genreübergreifender Improvisation verweben sie Vergangenheit und Zukunft... Klassik trifft auf Groove und Impro, akustische Instrumente auf elektronische Beats. Jonas Urbat an der Tuba und Konstantin Dupelius am Klavier spielen live mit ausgefeilten Mikrofonierungen und spinnen Visionen, wie Musik heute klingen kann.

Konstantin Dupelius - Piano, Voice, Electronics

Jonas Urbat - Tuba, Basstrompete, Electronics

https://www.facebook.com/PianoTubaTechno/

 

LES SIX + PPLC - The Art Of Noise

LES SIX (Michael Fiedler, Günter Rolle) arbeiten mit Tönen, Klängen und Geräuschen,  die unmittelbar vor und während der Performance eingefangen, als musikalisches Ausgangsmaterial live modifiziert und im komplett neuen Zusammenhang direkt hörbar gemacht werden.

Durch die intensive und live-orientierte Zusammenarbeit mit dem Tübinger Videokünstler PPLC (Timo Dufner @ Schlachthaus u.a.) verdichten sich Musik und Bilder zu einem aussergewöhnlichen, spannungsgeladenen und audiovisuellen Gesamtkunstwerk, das in seiner Wirkung einmalig ist und bleibt…

 

DARIO (TTW)

Aus purer Begeisterung zur nächtlichen Musikkultur, entstand 2017 das Projekt Dario. Seitdem ist das Erzählen von elektronischen Geschichte vielleicht die wichtigste Aufgabe von Tamara Wirth.  Dabei dem Genre treu zu bleiben, ist möglich, widerspricht aber jeder Experimentierfreudigkeit. Das Treiben ist entscheidend.